Druckmangement System für Rasterausgabegeräte


Kurzbeschreibung der Lösungen
 
Aufgrund der Zunahme von Rasterausgabegeräten im Lowkostbereich, speziell in großen Installationen mit mehr als 20 Anwendern wird es immer notwendiger ein gewisses Kontrollinstrument für die angeschlossenen Ausgabegeräte zu benutzen. Alte Plotmanagementsysteme sind zu schwerfällig für neue Technologien und zu kostenintensiv. Aus diesem Grund haben wir uns bereits mit mehreren Großkunden über solche Lösungen unterhalten und sind zu dem Schluß gekommen, daß ein neues Druckmanagementsystem für Rasterausgabegeräte erstellt werden muß.

Wir sind gerade in der Konzeptions- bzw. Basisentwicklungsphase und haben folgende Funktionalität geplant:

Das System ist plattformunabhängig und kommuniziert über moderne Technologien, wie über Internetfunktionen und/oder e-mail. Als Implementierungsoberfläche oder Trägersystem wird JAVA eingesetzt.
 
Folgende Funktionen werden im Grundsystem mit angeboten:

Menue zur Steuerung der ausgegebenen Druckdateien, dazu zählen folgende Funktionen:

Informationen über den technischen Zustand des Gerätes

- Drucker ist aktiv oder nicht
- Drucker hat kein Papier
- Papierstau
- keine Tinte/Toner
- Informationen über das eingelegte Medium und den Schacht

Informationen über den Druckjob selbst

- Ist der Druckjob in der Druckqueue angekommen?
- An welcher Stelle steht der Druckjob?
- Verändern der Druckjobpriorität
- Umleiten auf einen anderen Drucker, sofern dieser zu stark genutzt wird
- Erkennung ob der Drucker aktiv ist oder nicht
- Information über den Abschluß der Druckvorgangs
 
Informationen zur Abrechnung der ausgegebenen Bilder

Mit Zunahme der InkJets in den Unternehmen taucht auch hier die Frage nach Abrechnungsmöglichkeiten auf, da die Verbrauchmaterialien relativ teuer sind, sobald vollflächige Farbausgaben gemacht werden.

Hier sollen folgende Grundfunktionen offeriert werden:

- Kosten der Ausgabe pro Bild

Die Ermittlung des Materialverbrauchs wird an Hand der Bildgröße, bzw. des Textvolumens errechnet und anschließend in eine für den Systembetreuer zugängliche Datei geschrieben, die er zu jederzeit abrufen kann und in der dann die Informationen über die Auftraggeber und die Anzahl der Druckaufträge steht. Es werden Optionen zur Verfügung gestellt, die sofortige, tägliche, wöchentliche und monatliche Abrechnung erlauben oder automatische Ausdrucke erzeugen, die dann zur Abrechnung gebracht werden können.

Zusätzliche Funktionen werden im Rahmen von Projekten und nach Notwendigkeit integriert.

All diese Funktionalität ist abhängig von der Intelligenz des Druckers und seiner Kommunikationsbereitschaft über die Parallele Schnittstelle. Bei Druckern, die wenig oder keine Information zurückgeben, versuchen wir den Status durch Simulation zu ermitteln.

Zu diesen Standardfunktionen, die der Enduser per Menue angezeigt bekommt, werden noch einige Funktionen für den Systemadministrator hinzugefügt, der die Konfiguration der Installation vornehmen kann. Dazu zählt unter anderem die Funktion wer auf welchen Drucker zugreifen darf.

Die Anwendung wird so integriert, daß es sich schlußendlich um eine Client-Server Anwendung handeln wird. Wieviel Server eingesetzt werden, hängt von den Wünschen des Kunden ab.